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Pressebericht

Silikon-Bänder

Die USA machen es vor: Organisationen, Stiftungen, Firmen, Vereine werben dort für einen wohltätigen Zweck mit den Silikonbändern. Es handelt sich hierbei um Armbänder aus hautfreundlichem Silikon oder TPR, die als Botschafter für eine gute Sache genutzt werden. Jetzt ist dieser trendige Artikel auch bei uns in Europa erhältlich!

Haptisch angenehm, am Handgelenk getragen, wird dieses Accessoire zum absoluten Eye-Catcher, da es in allen nur erdenklichen Farben und vielen Ausfertigungen geliefert werden kann.

Mit einer Prägung versehen, wird jedes Silikonband zu einem individuellen Promotionartikel, der garantiert Aufmerksamkeit erregt. Das Silikonband transportiert eine Meinung, multipliziert ihren Slogan oder ihre Website. Immer sichtbar!

Auch als Eintrittsband für verschiedene Veranstaltungen ist das  Silikonband einsetzbar! Für einen mehrtägigen Event bietet sich das Silikonband in verschiedenen Tagesfarben an und wird so zu einem Sammelobjekt für ihre Gäste!

Zu beachten sind die Lieferzeit und die Mindestbestellmenge, da es sich immer um eine individuelle Anfertigung in Fernost handelt.

 


Träger von Botschaften

- Ihre Botschaft, webadresse etc. eingearbeitet im Werkzeug oder aufgedruckt.

 

Sympathie-Band

- Sie äußern Ihre Sympathie für eine bestimmte Sache, Aktion, Meinung.
 

 

Charity Gedanke

- die Bänder werden verkauft; der Erlös kommt einer sozialen Einrichtung zu gute.

 

Tragekomfort

- haptisch angenehm
- hautfreundlich

 

 

Silicon oder TPR

Silicon

- die meisten Bänder werden aus Silicon hergestellt.
- Produktionszyklus ca. 5 min pro Werkzeugset.

TPR
- TPR wird bei sehr großen Mengen eingesetzt, die in relativ kurzer Zeit hergestellt werden müssen. - Produktionszyklus ca. 1 min pro Werkzeugset. Die Zugabe von Duftstoffen ist möglich.

Prägung oder Druck - beides ist möglich

Prägung:
Werkzeugkosten je nach Größe des Werkzeuges (Mengenabhängig) !


Druck:
preiswerte Umsetzung, Werkzeugkosten nach Aufwand! Länge eines Druckfeldes ca. 7 cm.

 

 

 

 


USA trägt gelb

Ärzte Zeitung, 17.11.2004

George W. Bush, Serena Williams - in USA trägt man gelb
Solidarität mit Krebskranken / Das gelbe Gummi-Armband der Lance-Armstrong-Stiftung ist in kurzer Zeit der letzte Modeschrei geworden
WASHINGTON (dpa). Ein Gummi-Armband in leuchtendem Gelb hat sich in den USA in kürzester Zeit zu einem der coolsten Mode-Hits entwickelt. Wer in sein will, der hat's: Präsident George W. Bush, Schauspieler Bruce Willis, Tennisspielerin Serena Williams. Und etwa 22 Millionen andere Menschen, die meisten in den USA, aber die Modewelle ist schon in 60 andere Länder geschwappt.

"Livestrong" (lebe stark) steht auf dem leuchtend gelben Armband. Das ist Lance Armstrongs persönliches Motto, nach dem der sechsfache Tour-de-France-Sieger seine eigene Krebserkrankung besiegt hat. Foto: dpa
Die Rede ist von Armbändern mit der Aufschrift "LIVESTRONG" (lebe stark), eine Idee der Krebsstiftung des sechsfachen Tour-de-France- Gewinners Lance Armstrong. "Live Strong" ist Armstrongs Lebensmotto, nach dem er selbst den Krebs besiegt hat und anschließend in den Olymp der weltbesten Radfahrer aufgestiegen ist.
Die Lance-Armstrong-Foundation suchte im Frühjahr nach einem Spendenkick. Der Sportartikelhersteller Nike kam auf die Idee mit dem Armband. Fünf Millionen Bänder wollte die Stiftung für je einen Dollar verkaufen, und Nike versprach, noch eine Million Dollar (770 000 Euro) als Spende draufzulegen.
Doch der Erfolg hat alle Erwartungen der Stiftung in den Schatten gestellt. Seit Mai sind mehr als 22 Millionen Bänder verkauft worden, auch ins Ausland. Der Hersteller hat Lieferprobleme. Der Stiftungsshop braucht inzwischen drei bis vier Wochen, um den Bestellungen nachzukommen. "Unser absoluter Rekord war am 20. September. An dem einen Tag haben wir 382 000 Bänder verkauft", sagt Sprecherin Michelle Milford. Die Stiftung will natürlich weitermachen, solange die Nachfrage anhält.
Nach Angaben von Milford erhält die Stiftung jeden Tag hunderte Briefe und E-Mails. So haben Familien Bänder gekauft und auf der ganzen Krebsstation verteilt, auf der einer ihrer Angehörigen behandelt wurde. Andere gaben die Bänder als Solidaritätsgeschenk an Hochzeitsgäste. Auch auf Beerdigungen wurden die Armbänder ausgegeben. "Die Bänder verbinden", sagt Milford.
"Ich trage gelb, weil Leute mit Krebs wissen müssen, daß sie nicht allein sind", sagt Darlene Ayers-Johnson (36). Sie selbst und ihre Tochter Cynthia (16) haben den Krebs besiegt. "Gelb ist für mich die Farbe der Sieger. Sieg über die Herausforderung", sagt Tom Yonker, dessen Frau Maxime seit acht Jahren gegen Krebs kämpft.
Lance Armstrong (33) hat seine Stiftung 1997 ins Leben gerufen, nachdem er selbst an Hodenkrebs erkrankt war. Die Stiftung unterstützt die Forschung und will Krebspatienten und -überlebenden sowie Familien helfen. Dazu stehen unter www.livestrong.org zum Beispiel umfangreiche Artikel mit Lebenshilfetips im Netz. Es geht um Praktisches wie Versicherungs- und Arbeitsplatzprobleme, Behandlungsinformationen, aber auch Beziehungsfragen.
"Ich bin einer von zehn Millionen Amerikanern, die Krebs überlebt haben", sagt Armstrong. "Das sind für mich zehn Millionen Gründe, das Armband zu tragen." Armstrong ist im Gelben  Trikot des Tour-de- France-Siegers zum Inbegriff des Triumphs über eine der größten Herausforderungen im Leben geworden: eine lebensbedrohende Krankheit.

Marathon YOU!MM

Die Promotion Teams des Flensburger Marathon YOU!MM verteilen auf Sportveranstaltungen und Promotions die Bänder mit der webadresse www.you-mm.de Der Marathon findet am 28.08.2005 in Flensburg statt.




Dr. Wolfgang Wodarg (MdB) am Stand von YOU!MM


1. v.l. Franz Thönnes (parlamentarischer Staatssekretär)
2. v.l. Nis-Edvin List-Petersen (Kulturausschuss beim BDN)
3. v.l. Ulrich Leupelt (Organisation YOU!MM)
4. v.l. Ulrich Scholl (Organisation YOU!MM)
5. v.l. Dr. Wolfgang Wodarg (Mitglied des Deutschen Bundestages)

 

  


Zeichen gegen den Rassismus

Auf Initiative des Franzosen Henry unterstützt Sportartikelhersteller Nike eine Kampagne gegen Verunglimpfungen im Stadion

von Jörg Winterfeldt

Berlin - Auf sein gutes Gedächtnis kann Thierry Henry sich verlassen. Lange hat der französische Nationalspieler in Diensten von Arsenal London sich davor gehütet, den alltäglichen Rassismus in Fußballstadien öffentlich zu geißeln. Wenn er mit Affengebrüll begrüßt wurde, mit Erdnüssen beworfen, mit Beleidigungen gedemütigt. Doch dann kam Luis Aragones.

Der spanische Nationaltrainer nahm Henrys Londoner Teamkollegen José Reyes im November ins Gebet, um ihm auf eigenwillige Weise Selbstbewußtsein einzuimpfen: "Sag dem Scheißneger, daß Du besser bist als er." Seither ermittelt der Weltfußballverband FIFA, weil die spanische Föderation schon beide Augen zudrücken wollte. Im Gewirr der internationalen Statuten nämlich findet sich schon eine Klausel als Ahndungsgrundlage, der Artikel 55: "Verstöße gegen die Ehre und Rassismus". Und Henry sagt, er könne vergeben, aber nicht vergessen.

Deswegen geht er nun in die Offensive: Er hat seinen Sponsor Nike gebeten, ihn bei einer Initiative zu unterstützen und Armbänder als Symbol gegen Rassismus zu produzieren. Mit ähnlichem Plastikschmuck hat der Konzern bereits mit dem Radsportstar Lance Armstrong Millionensummen für den Kampf gegen Krebs ("Livestrong") gesammelt.

Der aktuelle Vorstoß für Toleranz zählt zu einer neuen Offensive gegen Rassismus. Im Spitzenspiel gegen Manchester United liefen Henrys Teamkollegen im Oktober mit weißen T-Shirts über ihren blauen Trikots in das Stadion Old Trafford ein, die eine 1993 ins Leben gerufene Aktion in Erinnerung brachte, mit der Rassismus aus den Arenen vertrieben werden soll: "Let's kick racism out of football."

Am 9. Februar wird die niederländische Nationalelf einmalig zum Freundschaftsspiel in Birmingham gegen England antreten: in schwarz-weißen Sammlertrikots gegen Rassismus. Und Nike weitet Henrys Idee zu einer großen Kampagne aus, in der aus allen großen Fußballnationen Europas jeweils zwei Stars für Zivilcourage gegen Intoleranz werben: "Stand up, Speak out."

Die geballten Anstrengungen sind nötig. Gerade in den zurückliegenden Monaten hat die Diskriminierung in Stadien wieder gefährlich zugenommen. Ermuntert vom eigenen Nationaltrainer liefen Spaniens Fans beim Spiel gegen England im November zu großer Form auf: Die dunkelhäutigen Akteure des Gegners wurden im Bernabeu-Stadion so wüst beschimpft, daß die Hauptstadt Madrid befürchtet, aufgrund der Ausländerfeindlichkeit einen Imageschaden bei ihrer Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 zu erleiden.

Kurz darauf ereignete sich der einzige bisher von einem couragierten Schiedsrichter dokumentierte Fall des Landes: Am Ende der Ligapartie Albacete gegen FC Barcelona hielt Alfonso Lopez Burull in seinem Report fest, daß "der Spieler mit der Nummer neun, Samuel Eto'o bei jeder Ballberührung zum Objekt von Schreien wurde, die an Affen erinnerten." Nun werden Kameraaufzeichnungen ausgewertet. Den Übeltätern drohen fünf Jahre Stadionverbot und Geldstrafen bis zu 60 000 Euro.

Einst hatten Real Madrids Fans im Champions-League-Spiel gegen Leverkusen schon Schrecken verbreitet: Sie trugen Hakenkreuze und zeigten den Nazi-Gruß. Der Klub setzte Ermittler ein, die ein genehmes Ergebnis lieferten: Es seien Rumänen gewesen, keine Mitglieder des Vereins.

In Italien sorgte Anfang Januar der Kapitän von Lazio Rom für einen Eklat, der rasch um die Welt ging: Die italienische Übersetzung des Wortes "Führer" auf den Arm tätowiert, bejubelte Paolo di Canio - ein bekennender Anhänger der extremen Rechten - den Sieg seines Klubs gegen den Stadtrivalen AS Rom mit dem Hitlergruß.

In den Niederlanden wurde im Oktober die Partie zwischen Den Haag und dem PSV Eindhoven wegen antisemitischer Gesänge zunächst vom Schiedsrichter René Temmink abgebrochen.

Früher hatte sich die Intoleranz sogar mitten durch die Oranje-Auswahl gezogen. Unter der Ägide des heutigen Mönchengladbach-Trainers Dick Advocaat hatten die dunkelhäutigen Spieler um Clarence Seedorf und Edgar Davids während der EM 1996 aufbegehrt und für einen Eklat gesorgt, auf dessen Höhepunkt Davids den Trainer anherrschte, er möge "den Kopf aus den Hintern der weißen Spieler ziehen".

In Deutschland hat eine Studie des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) herausgearbeitet, wie sich Rassisten auf den Internetseiten der Klubs tummeln. Zwischen März und September 2003 wurden 339 Fanseiten von 63 Klubs untersucht. Bei 37 Prozent der Seiten entdeckten die Forscher latent rassistische Inhalte.

In England schließlich mußte der Verband gerade eine neue DVD "Der Stolz der Nation" mit den größten Fußballhelden nach dem Kriege wieder einstampfen lassen: Obwohl seit Viv Anderson von Nottingham Forest 1978 zahlreiche dunkelhäutige Stars mit den drei Löwen auf dem Hemd brillierten, tauchten im Film ausschließlich weißhäutige Kicker auf.

Mit Schrecken registriert gerade England immer wieder positive wie negative Phänomene. Bekehrt durch zahlreiche Verpflichtungen ausländischer Stars haben die Fans immer seltener offen Rassismus artikuliert. Gleichzeitig fielen vor einigen Jahren ausgerechnet zwei Nachwuchsstars als schlimmste Übeltäter auf: Die damals für Leeds United spielenden Profis jagten und verprügelten mit Freunden einen Pakistani.

Auch der Superstar Henry hat die Intoleranz lange Zeit einfach hingenommen. Dem Franzosen fiel schlicht keine praktikablere Lösung ein. Als ihm mal Beschwerden rausrutschten, wie nach dem Champions-League-Spiel in Valencia im März 2003, hat ihn sofort ein Journalist gefragt: "Sie haben nicht den Eindruck, daß Sie nur nach Entschuldigungen suchen für Ihre Probleme in der Champions League?" Vor der Fortsetzung der Beleidigung mit perfideren Mitteln resignierte der Stürmer: "Ich will ja nicht die Heulsuse sein."

Artikel erschienen am Mi, 2. Februar 2005

© WELT.de 1995 - 2005

 

 

 

 

 

 


 
 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam in die Zukunft

Hier wird der Charity Gedanke umgesetzt. Die Bänder werden auf einer regionalen Verbraucherschau von Promotion-Teams verkauft. Der Reinerlös wird an eine gemeinnützige Einrichtung gespendet.


 

 

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